Der Autor Bert Fröbe hat das Wort:

 

Da lag es also vor mir, dieses leere weiße und  jungfräuliche Blatt Papier, auf das ich nun  meine Gedanken betten möchte. Voller Herausforderung sieht es mich an, aus dem einmal ein Buch werden soll, und  provoziert alle meine Sinne, den ersten Buchstaben zu fixieren. Eine unheimliche Stille legt sich um mich herum und mit geschlossenen Augen versuche ich zu ergründen, was wohl Wert wäre, das Interesse meiner Leser zu wecken.

 

   In einem Alter, das man aufgrund von langer Lebenserfahrung auch als Quell der Weisheit bezeichnen kann, beginne ich mich zu hinterfragen:

Bin ich wirklich ein „weiser“ Mann? 

Vielleicht, jetzt in angemessenem Alter. 

Früher ganz sicher nicht. 

Vielleicht jetzt, wo ich aufgrund einer schweren Krankheit dem Nirvana entgegen schreite. 

Ohne Groll, ohne Verzweiflung und Traurigkeit. 

Demutvoll, weil mich das Leben auch reich beschenkt hat in vielerlei Beziehung., vor allem aber durch das Kennenlernen vieler wertvoller Menschen.

 

Dennoch mahnt mich nun das erste ungeschrieben Blatt mit den Worten:

Wer weise ist, der schreibt nicht.

Jedenfalls keine Literatur. Oder muss zumindest nicht schreiben, denn Schreiben ist wie Atmen.

Ein Schreibender ist ein Zweifler, ein Suchender, keiner, der Antworten weiß. Diese sucht er aber wenigstens. 

In jedem Buch neu!

 

Ich öffne die Augen wieder und starre aufs Papier und denke:

Das Weiß ist das Nichts, ist die Leere, ist Alles, ist Mystik!

 

… und so entstand vielleicht kein Bestseller, der aufgrund von erfundenen Geschichten die Taschen der Verlage füllen wird, sondern ein wahres Buch über das Leben meiner Ahnen, aufgrund der Lebensgeschichte meines Großvaters , eines Bergmannes , der in die dunkle Tiefe der Erde hinab stieg,  um danach  das Göttliche des „Himmelsblau“ einzuatmen.

 

So oft ihr in die Tiefe steigt...

Aus dem Leben des Bergmannes Ernst Julius Fröbe und seiner Familie

  

Das Buch kann als signierte Erstausgabe über das Kontaktformular bestellt werden.